9.6.: NACHKLANG 3 „Tangos, barcos y judíos“ – jüdische Spuren im Tango Argentino

Sonntag, 9. Juni 2024 – 20.00 Uhr
Galerie Weise Chemnitz, Innere Klosterstraße 11

„Tangos, barcos y judíos“ – jüdische Spuren im Tango Argentino
Miguel Wolf – Gesang, Gitarre

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen jüdische Komponisten, Texter, Musiker, Orchesterchefs, Verleger und Radiomoderatoren aus Osteuropa nach Argentinien und der Tango öffnete Ihnen die Türen in die Gesellschaft. Nicht immer unter ihrem wahren Namen, denn „wenn du Tango singen willst, heißt du besser weder Leon noch Zucker“. Freuen Sie sich auf Geschichten und Tangos von Raúl Kaplún (Israel Kaflun), Chico Novarro (Bernardo Mitnik) und vielen anderen. Im intimen Rahmen, nur mit Stimme und Gitarre, nimmt uns Miguel Wolf mit auf eine musikalisch-biographische Reise durch die Tangolokale von Buenos Aires.

Miguel Wolf wurde in Chile als Nachkomme emigrierter deutscher Juden geboren und lebt seit 35 Jahren in Hamburg. Zahlreiche Reisen führten ihn nach Buenos Aires, wo er Unterricht bei Patricia Andrade (Gesang) und Ramón Maschio sowie Adrian Lacruz (Gitarre) erhielt. Er sagt von sich selbst: Tango, das ist meine Krankheit und meine Medizin!

Eintritt: 20,- €, ermäßigt 14,- €
Kartenverkauf auch telefonisch unter +49 371 6949444 sowie in allen Freie-Presse-Shops in Ihrer Nähe.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und den Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz im NACHKLANG des 33. Sächsischen Mozartfestes „WIRksamkeit“ 2024 im Rahmen des Projektes „Bewegende Klänge – Concertina & Bandoneon“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

Foto: ©Kristina Tönnsen