MARTINA BARTA ist nicht nur eine Sängerin – sie ist eine Geschichtenerzählerin, eine Träumerin und eine Brücke zwischen den Welten. Ihre Stimme transportiert nicht nur Melodien, sondern auch Emotionen und Träume. Geboren und aufgewachsen in Prag, ist ihre Musik in der Tradition verwurzelt und strebt doch stets nach etwas Neuem. Mit einer Stimme, die mühelos zwischen Kraft und Verletzlichkeit wechselt, und einer Bühnenpräsenz, die jedes Publikum in ihren Bann zieht, hat Martina einen Weg eingeschlagen, der ebenso einzigartig wie inspirierend ist.
Martinas Reise begann früh. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, wurde sie von ihrem Vater, einem Winzer und leidenschaftlichen Amateur-Jazzmusiker, in die Welt des Jazz eingeführt, der ihr Zuhause mit dessen reichen, zeitlosen Klängen erfüllte. Diese Mischung aus Kunstfertigkeit und Tradition prägte ihren Weg. Martina war umgeben von den Klängen von Violine, Flöte und Klavier, die sie bereits als Kind beherrschte. Doch es ging nicht nur darum, Instrumente zu lernen. Es ging darum, einen Weg zu finden, sich selbst auszudrücken. Ihre klassische Ausbildung, einschließlich der Jahre, in denen sie an der renommierten Jan-Neruda-Gymnasium in Prag das Waldhorn beherrschte, gab ihr die Grundlage, etwas Persönlicheres zu erkunden: ihre Stimme.
Nach ihrem Gesangsstudium am Prager Konservatorium zog Martina 2011 nach Berlin, um am Jazz-Institut Berlin in die Welt des Jazz einzutauchen. Hier wurde sie von Legenden wie David Friedman, Judy Niemack, Kurt Rosenwinkel und Greg Cohen unterrichtet. Berlin wurde zu ihrem künstlerischen Spielfeld, und als sie 2016 ihren Abschluss machte, hatte sie sich bereits als mutige und vielseitige Performerin einen Namen gemacht.
Martinas Ambitionen reichten jedoch noch weiter. New York rief, und 2023 schloss sie als DAAD-Stipendiatin und mit einem Studienstipendium des tschechischen Kulturministeriums einen Master in Jazz Arts / Jazz Voice an der Manhattan School of Music ab. Unter der Mentorschaft von Theo Bleckmann und Buster Williams trieb sie ihre Kunst auf neue Höhen. In einer Stadt aufzutreten, die als Mekka des Jazz bekannt ist, war ein wahr gewordener Traum.
Für Martina geht es in der Musik um Verbindung. Einige ihrer eindrücklichsten Momente sind aus Kooperationen entstanden. Eine ihrer engsten Partnerschaften besteht mit dem legendären Vibraphonisten David Friedman, mit dem sie 2019 ein Duo gründete. Ihre Auftritte sind intim, gewagt und voller Leben – Dialoge zwischen zwei Künstlern, die einander gleichermaßen vertrauen und herausfordern.
Ein weiterer Meilenstein in Martinas Karriere ist ihre Zusammenarbeit mit ihrer Schwester, der Jazzpianistin und Komponistin Kristina Barta. Gemeinsam haben sie eigene Musik geschaffen, darunter ihren preisgekrönten Song „Find Peace of Mind“, der beim Bohemia Jazz Fest 2016 als bester Jazz-Song ausgezeichnet wurde. Martinas Zusammenarbeit mit der legendären tschechischen Felix Slováček Big Band, in der sie seit 2011 als Solistin auftritt, hat es ihr zudem ermöglicht, die Pracht des Big-Band-Jazz zu erkunden und dabei ihrer eigenen Stimme treu zu bleiben. Und dann war da noch der Eurovision Song Contest 2017. Martina vertrat die Tschechische Republik mit ihrer herzlichen Darbietung von „My Turn“ und erreichte Millionen Menschen auf der ganzen Welt in einem unvergesslichen Moment, der ihre Fähigkeit unter Beweis stellte, Zuhörer auf einer globalen Bühne zu bewegen.
Martinas Stimme hat sie auf einige der berühmtesten Bühnen der Welt geführt. Sie trat unter anderem in der Carnegie Hall in New York, der Berliner Philharmonie und im Jazz at Lincoln Center auf. Jeder Auftritt ist ein neues Kapitel in ihrer Geschichte – eine Gelegenheit, ihre Leidenschaft mit dem Publikum zu teilen, das bewegt und inspiriert nach Hause geht.
Martina teilt ihre Zeit zwischen Berlin, Prag und New York auf und lässt sich von jeder Stadt inspirieren. In Prag spürt sie ihre Wurzeln. Berlin beflügelt ihre Kreativität mit seiner Avantgarde und Freiheit. Und New York sprüht stets vor einer ansteckenden Energie, die sie dazu antreibt, immer neue künstlerische Höhen zu erreichen.
Pfingstmontag, 25. Mai 2026 – 20.00 Uhr
FabrikKüche des max louis in der schönherr.fabrik Chemnitz
Mozart in Jazz 3: „Face 2 Faces“
Abschlusskonzert des 35. Sächsischen Mozartfestes
„Von Angesicht zu Angesicht“ 2026
Martina Barta – Gesang | Kristina Barta – Klavier
Martina und Kristyna Barta stammen aus Prag und sind doch auf der ganzen Welt zuhause, da, wo man den Jazz liebt. Einfühlsam, kraftvoll und fröhlich spielen die beiden Schwestern mit den Tönen, spielen um- und miteinander.
Ab 19.15 Uhr wird die junge Chemnitzer Band JETberry für eine gute Einstimmung auf unser Abschlusskonzert sorgen. Drei der vier jungen Musiker:innen haben sich vor rund zehn Jahren in unserem inklusiven Ensemble „100Mozartkinder“ kennengelernt und die Freude am Musizieren hat sie seither begleitet. Aus Kindern werden Leute, und so laden wir sie nun sehr gern ein, um unser Abschlusskonzert zu einem opulenten Fest zu machen.
Vorverkauf: 26,- €, ermäßigt 22,- € | Abendkasse: 30,- €, ermäßigt 26,- €
Im Ticketpreis ist jew. ein Gastronomie-Gutschein in Höhe von 10,- € enthalten, der im Zusammenhang der Veranstaltung in der FabrikKüche des max louis eingelöst werden kann.
Tickets auch telefonisch unter +49 371 6949444, eMail info@mozart-sachsen.de
und in der Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.,
Hartmannstraße 7c, 09111 Chemnitz
montags bis freitags 9-16 Uhr
Mozart in Jazz“ ist eine Veranstaltungsreihe der SCHÖNHERR WEBA GmbH und der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes „Von Angesicht zu Angesicht“ 08.-25.05.2026
Diese Veranstaltung ist Teil des Projektes „Mit vielfältigen Wurzeln die Zukunft gestalten | S rozmanity´ mi koreny tvorit budoucnost“, welches im Rahmen der deutsch-tschechischen Kooperation des Lead-Partners Sächsischer Musikrat e.V. und der beiden Projektpartner Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. und Základní umelecká škola T. G. Masaryka Chomutov, im Programm „Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027“, stattfindet.
Fotos: ©Michaela Dzurna
