Mozartmusizierwoche

Wie klingt eigentlich die Musik von morgen? Wie wird man in der Zukunft tanzen?

Die Mozartmusizierwoche der 100Mozartkinder

Vom 1. bis 9. Juli 2016 begibt sich das Ensemble 100Mozartkinder mit seinen Freunden der tschechischen Jugendkunstschule in Chomutov und der Chemnitzer Blindenschule in der Landesmusikakademie auf Schloss Colditz auf ZEITREISE und widmet sich damit Gegensätzen und Entwicklungen.

Musikalischen Entdeckungstouren durch verschiedene Epochen erschließen Gegensätzen wie alt – neu, gestern – morgen, schön – hässlich, wenig – viel, schnell – langsam in der Musik und ermöglichen Rückschlüsse auf andere Bereiche in unserem Leben und abstrahieren die Frage, ob zwischen den Gegensätzen Verbindungen oder sogar Entwicklungen liegen und wie sich diese Abstraktion wieder in konkrete Situationen oder in andere Bereiche abbilden und anwenden lässt.

Aus der zeitlichen Betrachtung der Herkunft und Entwicklung ergibt sich die Frage:
Wie klingt eigentlich die Musik von morgen? Wie wird man in der Zukunft tanzen?

In unterschiedlichen Workshops reisen die Mozartkinder in die Musik des Mittelalters, entdecken die große Empfindsamkeit der klassischen Musik Mozarts und die schwärmerische Intensität der romantischen Musik. Sie sind im gegenwärtigen Pepp zu Hause und begegnen in einer fantasievollen Zukunft vielleicht auch futuristischen Robotern, mit denen sie in selbst gemachten Kostümen tanzen. Dabei gibt es vielleicht auch Zeitschleifen, die sich auf Vergangenes beziehen oder Gegenwärtiges, das in Zukünftiges vorgreift und aufzeigt, daß es ein „Immerdar“, ein Kontinuum gibt – das Veränderliche im Unveränderlichen.