Tereza Glosová ist eine junge Sopranistin aus dem Sudetenland. Derzeit studiert sie bei Prof. Daniela Sindram an der Hochschule für Musik und Theater München.
In den vergangenen Jahren widmete sie sich intensiv der historisch informierten Aufführungspraxis der Barockmusik und absolvierte in diesem Rahmen Kurse zur Interpretation des frühen Barock bei der spanischen Sopranistin Beatriz LaFont, Kurse zur Diktion der Bach’schen Kantaten an der Universität der Künste Berlin, Meisterkurse bei Rinaldo Alessandrini mit Schwerpunkt auf Händels italienischem OEuvre sowie Kurse zum französischen Barock, in denen sie mit der französischen Sopranistin Chantal Santon Jeffery arbeitete. Zudem konzertierte sie mit Mitgliedern des Barockensembles Collegium 1704.
Im März des vergangenen Jahres debütierte sie mit der Severočeská filharmonie unter der Leitung von Petr Vronský mit Arien der Zerlina (W. A. Mozart: Don Giovanni) und der Sophie (J. Massenet: Werther). Im Mai desselben Jahres gab sie ihr Debüt beim Mozartfest Würzburg, wo sie begleitet von Francesca Berardi, Lieder von Antonín Dvořák, Leoš Janáček und Bohuslav Martinů interpretierte.
Zu ihren jüngsten Erfolgen zählt die Auszeichnung mit dem Preis des Südböhmisches Theater beim renommierten Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlsbad. In den kommenden Monaten wird sie am Münchner Musiktheater in der Reaktorhalle als Bubikopf in Viktor Ullmanns Oper Der Kaiser von Atlantis oder Die Todverweigerung debütieren. Außerdem wird sie an der Seite von Christian Gerhaher in der Rolle der Ninfa in Claudio Monteverdis Oper Orfeo im Rahmen der Landshuter Hofmusiktage zu erleben sein. Im Frühling 2027 folgt ihr Debüt als Zerlina in Mozarts Oper Don Giovanni am Jihočeské divadlo (Südböhmisches Theater).
Neben ihrer musikalischen Ausbildung absolvierte sie ein Bachelorstudium der Italianistik an der Karls-Universität in Prag.
Mittwoch, 13. Mai 2026 – 20.00 Uhr | Schloss Augustusburg, Hasensaal
Donnerstag, 14. Mai 2026 – 18.00 Uhr | Tom Pauls Theater Pirna, Am Markt 3
Da Ponte – Heiteres Drama in einem Akt
Elisabeth Freyhoff – Sopran | Tereza Glosová – Sopran
Richard Röbel – Fortepiano
Ahmad Mesgarha – Sprecher | Amal Reich – Konzept und Regie
Mozarts Musik im Figaro, der Così und dem Don Giovanni ist einmalig. Aber was wäre sie ohne ihre Texte? Die stammen von Lorenzo da Ponte, der eigentlich Emmanuele Conegliano hieß, 1749 in Italien geboren wurde und am 1838 in New York starb.
Mit dem Schauspieler Ahmad Mesgarha und den beiden Sopranistinnen Elisabeth Freyhoff und Tereza Glosová, begleitet von Richard Röbel am Fortepiano, tauchen wir humorvoll-ernsthaft ein in das Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit.
Tickets für Augustusburg und Pirna auch telefonisch unter +49 371 6949444, eMail info@mozart-sachsen.de
und in der Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.,
Hartmannstraße 7c, 09111 Chemnitz
montags bis freitags 9-16 Uhr
sowie in allen Freie-Presse-Shops in Ihrer Nähe und online
Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Tom Pauls Theater in der Reihe „Mozart original“ im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026 „Von Angesicht zu Angesicht“ als Beitrag zu TACHELES: Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen.
Diese Veranstaltung ist Teil des Projektes „Mit vielfältigen Wurzeln die Zukunft gestalten | S rozmanity´ mi koreny tvorit budoucnost“, welches im Rahmen der deutsch-tschechischen Kooperation des Lead-Partners Sächsischer Musikrat e.V. und der beiden Projektpartner Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. und Základní umelecká škola T. G. Masaryka Chomutov, im Programm „Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027“, stattfindet.
Fotos: ©Sebastian Hoppe