16.-18.1.: Konzerte und Meisterkurs mit Kolja Lessing

16. bis 18. Januar 2026
Städtische Musikschule Chemnitz
Gerichtsstraße 1

Konzerte und Meisterkurs mit Kolja Lessing – Violine, Klavier, Kammermusik

Der Kurs richtet sich an Schüler:innen und Studierende

KURSZEITEN
Fr., 16. Januar
12.00–13.00 Uhr
14.30–16.30 Uhr
19.00 Uhr – Konzert zur Eröffnung des Meisterkurses mit Kolja Lessing
Es erklingt u.a. der Zyklus „Small Messages“ (2024, UA) von Martin Herchenröder, sowie Werke u.a. von Louis Spohr, Ludwig van Beethoven und Ignace Strasfogel.

Sa., 17. Januar
10.00-13.00 Uhr
15.00-18.30 Uhr

So., 18. Januar
10.00-13.00 Uhr
16.00 Uhr – Konzert der Teilnehmer:innen zum Abschluss des Meisterkurses mit Kolja Lessing

 

KOSTEN
60,- € für die aktive Teilnahme
20,- € für die passive Teilnahme

Anmeldung online >>HIER<<

Diese gemeinsame Veranstaltung Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und der Städtischen Musikschule Chemnitz ist Teil des Projektes „Mit vielfältigen Wurzeln die Zukunft gestalten S rozmanitými kořeny tvořit budoucnost“, welches im Rahmen des deutsch-tschechischen Kooperationsprojekts des Lead-Partners Sächsischer Musikrat e.V. und der beiden Projektpartner Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. und Základní umělecká škola T. G. Masaryka Chomutov, im Programm „Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027“, stattfindet.

 

KOLJA LESSING
einer der vielseitigsten Musiker unserer Zeit, hat als Pianist und Geiger durch seine Verbindung von interpretatorischer und wissenschaftlicher Arbeit dem Musikleben prägende Impulse verliehen.
Durch seinen Einsatz wurden z. B. Georg Philipp Telemanns Violinfantasien und Johann Paul Westhoffs Violinsuiten ebenso für den Konzertsaal wiederentdeckt wie auch viele bedeutende Klavierwerke des 19 und 20. Jahrhunderts, u. a. von Berthold Goldschmidt, Philipp Jarnach, Ignace Strasfogel, Wladimir Vogel – und von Carl Czerny. International ausgezeichnete CD-Produktionen dokumentieren diese stilistisch differenzierte Auseinandersetzung mit Repertoire vom Barock bis zur Moderne, das Standardwerke wie Raritäten gleichermaßen umfasst.
Kolja Lessings weltweite Konzert- und Aufnahmetätigkeit als Geiger und Pianist beinhaltet sowohl die Zusammenarbeit mit führenden Orchestern unter Dirigenten wie Yakov Kreizberg, Nello Santi, Israel Yinon und Lothar Zagrosek als auch verschiedenste kammermusikalische Projekte. 2008 wurde er mit dem Deutschen Kritikerpreis für Musik ausgezeichnet, 2010 kam die Fernseh-Dokumentation „Ferne Klänge“ über seinen Einsatz für Musik im Exil zur Erstsendung. 2015 empfing er die Otto-Hirsch-Auszeichnung der Landeshauptstadt Stuttgart, 2020 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Zahlreiche Uraufführungen von Violinwerken, die Komponisten wie Haim Alexander, Tzvi Avni, Abel Ehrlich, Jacqueline Fontyn, Berthold Goldschmidt, Ursula Mamlok, Krzysztof Meyer, Dimitri Terzakis und Hans Vogt eigens für Kolja Lessing schrieben, spiegeln sein internationales Renommee ebenso wie regelmäßige Einladungen zu Meisterkursen und Vorträgen in Europa und Nordamerika.
Kolja Lessing lehrt als Professor für Violine an der Musikhochschule Stuttgart. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus wurde Kolja Lessing durch seine Studienjahre bei Hansheinz Schneeberger und seine spätere Zusammenarbeit mit Berthold Goldschmidt entscheidend geprägt, ebenso durch seinen philosophischen Dialog mit Erwin Chargaff. 2022 promovierte er mit einer Arbeit über Ignace Strasfogel und ist seitdem auch als Buchautor hervorgetreten.

 

Foto: ©Wolfgang Schmidt