Chemnitzer Klangpfad

Nie gab es mehr Musik, nie war Musik leichter verfügbarer als heute!

Das Internet macht es möglich, die Beschallungen in Kaufhäusern, in Restaurants, die Player und Streams sind allgegenwärtig. Die Besonderheit eines Tons und eines Klangs, deren natürliches Entstehen und die Zeit dazwischen – die Stille  – ist eher weniger unmittelbar wahrnehmbar. Aus der Philosophie heraus, nach der nichts per se schlecht und zu verteufeln ist, haben wir ein Projekt (durchaus nach guten Vorbildern) entwickelt, das in Ergänzung zu unseren anderen Angeboten helfen soll, sich für Musik und deren Entstehen zu sensibilisieren und insbesondere für das Musizieren durch das Ausprobieren von Instrumenten zu begeistern.

Unser Ziel ist es, nach unserem ersten, von der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft gesponserten  Klangbogen im Botanischen Garten an der Leipziger Straße weitere Klangskulpturen in Chemnitz zu installieren und den Mobilen Klangpfad lebendig zu halten. Vielmals in verschiedener Form und in unterschiedlichen Projekten eingebunden haben unsere Mentoren und Mozartkinder im öffentlichen Raum, auf der Straße oder auch in Kaufhäusern, die 2 Meter hohen Holzpyramiden mobil betreut, an denen die Instrumente jedem zum Ausprobieren verfügbar sind und Interessenten gezeigt wird, wie gezupft, gestrichen, getrommelt und geblasen wird. Über 5.000 Chemnitzer, groß und klein haben bereits in die Alphörner von Franz und Mathis geblasen und waren stolz, daß sie mehr oder weniger gute Töne aus diesem Holzhorn herausbrachten und sie staunten, wie geschmeidig vollendet die Signale und Melodien von den Meistern erklingen. So kann es sein, dass Eltern nach dem Besuch des Klangpfades Ihr Kind zum Geigenunterricht in der Musikschule anmelden oder ein Großvater für seinen Enkel seine schon längst vergessene Trompete vom Dachboden herunterholt ….